Tai Chi für Diabetes-Studie von Dr. Paul Lam Et Al

Ein Tai Chi für die Diabetes-Studie 2008
 
 "Verbesserung der glykämischen und BP-Kontrolle bei Typ 2 Diabetes - Die Wirksamkeit von Tai Chi"
Veröffentlicht im australischen Familienarzt, Vol 37, Nummer 10, Oktober 2008 p884-887
Autoren: Lam, P., Dennis, S., Diamond, T., Und Zwar, N.

 

Diese gemeindebasierte, randomisierte Kontrollstudie untersuchte die Auswirkungen eines modifizierten Tai Chi Programms für Menschen mit schlecht kontrolliertem Diabetes Typ II. Es fand Verbesserungen bei HbA1c (ein wichtiger Indikator für den Blutzuckerspiegel); Sechs-Meter-Gehtest und Gesamtcholesterin sowohl in der Kontrollgruppe als auch in der Tai Chi-Gruppe. Verbesserungen der körperlichen und sozialen Funktion wurden in der Tai Chi Gruppe gefunden.

Dreiundfünfzig Personen, die die Studienkriterien erfüllten, wurden zufällig in eine Tai Chi (28) und Kontrollgruppe (25) eingeteilt. Die Tai Chi Gruppe lernte sechs Monate lang zweimal wöchentlich das speziell entwickelte Tai Chi für Diabetes Programm. Die Kontrollgruppe erhielt nach der Studie zehn Wochen kostenlosen Unterricht. Nach sechs Monaten waren die Verbesserungen bei HbA1c, Sechs-Meter-Gehtest und Gesamtcholesterin zwischen den Gruppen statistisch nicht signifikant. In der Tai Chi-Gruppe wurden jedoch Verbesserungen im körperlichen und sozialen Funktionieren von der Basis bis zum Follow-up beobachtet. Viele Menschen haben sich nach dem Studium dem Tai Chi Unterricht angeschlossen.

Die Forscher glauben, dass Tai Chi mit seinen relativ niedrigen Kosten, einfacher Zugänglichkeit und hoher Adhärenzrate ein nützlicher Teil der Behandlung von Typ II Diabetes in der Gemeinschaft sein kann. Tai Chi für Diabetes kann eine nützliche Einführung in eine größere körperliche Aktivität sein. Jedoch kann eine längere Dauer oder eine erhöhte Anzahl von Tai Chi-Sitzungen pro Woche erforderlich sein, um statistisch signifikante Verringerungen der metabolischen oder kardiovaskulären Parameter zu zeigen.

Die Autoren danken dem RACGP Cardiovascular Research Grant, das dieses Projekt unterstützt hat, dankbar.